SGM Aktuell

SGM 2018/19: Bodan 1 erfolgreich

13.1.2019 (dk)

In der 4.Runde der 1.Bundesliga konnte Bodan 1 zwei ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg einfahren. Den Kreuzlingern gelang ein knapper 4½:3½ Sieg gegen die Gäste aus Riehen. Leider waren die anderen Mannschaften des SC Bodan weniger erfolgreich. Bodan 2 verlor knapp mit 2½:3½ auswärts gegen Rapperswil-Jona. Bodan 3 verlor zu Hause gegen St.Gallen 3 mit 2:3 und Bodan 4 wurde gar mit 0:4 vom SC Wil nach Hause geschickt.

Nachdem Bodan 1 in Runde 3 spielfrei war und aus den ersten beiden Runde jämmerliche zwei Brettpunkte erzielen konnte, hofften die Kreuzlinger im Heimspiel gegen Riehen auf einen ersten Mannschaftspunkt. Bodan konnte zwar bei Weitem nicht mit der besten Mannschaft antreten, aber auch bei Riehen fehlten einige Spitzenspieler. So war Bodan an der vorderen drei Brettern nominell leicht stärker, aber an den hinteren Brettern hatte Riehen Vorteile. Mit etwas Glück, aber vor allem mit grossem Kampfgeist, stand am Ende tatsächlich ein knapper Sieg für Bodan 1 zu Buche.

Den ersten halben Punkt erzielte Marcel Marentini an Brett 8. Marcel lies einen frühen Damentausch zu und musste sich in der Folge mit einem Springerpaar gegen das weisse Läuferpaar behaupten. Ein zentraler Springer auf e5, den Weiss nicht behelligen konnte, hielt die schwarze Stellung jedoch zusammen.
Dann brachte an Brett 1 GM Andreas Heimann, der in der SMM für Riehen spielt, die Kreuzlinger in Führung. Sein Gegner spielte eine ungewöhnliche Eröffnung, aber Andreas war wohl vorbereitet und baute sich solide auf. Nachdem er das schwarze Gegenspiel am Damenflügel neutralisiert hatte, zog er seine Figuren am Königsflügel zusammen und die überdehnte schwarze Stellung brach bald zusammen.
Das nächste Remis ergab sich an Brett 5. Dieter Knödler konnte aus seinem Anzugsvorteil wenig herausholen. Nach dem Übergang ins Endspiel unterlief Dieter noch eine Ungenauigkeit, nach der die Initiative zwar auf den Gegner überging, aber das Gleichgewicht nicht wesentlich störte.

Auch an Brett 4 endete die Partie Remis, aber erst nach dramatischen Ereignissen. IM Theo Hommeles kam sehr gut in die Partie. Zwar wurden die Damen auch hier früh getauscht, aber sein leichter Entwicklungsvorsprung sicherte ihm die Inititive. Mit seinen Leichtfiguren liess er sich auf einen zweischneidigen Bauernraub ein. Bei korrektem Spiel hätte er wohl auch recht behalten, aber nach einem Fehler musste er schliesslich eine Qualität geben. Ein weit vorgeschobener Freibauer, der sicher von einem Läufer gedeckt war, sicherte ihm aber am Ende doch noch das Remis.
An Brett 6 hätte für Bodan mehr drin sein können. Stefan Egle spielte mit Schwarz eine solide Eröffnung. Nachdem sich sein Gegner die Bauerstellung kompromittieren lies, hatte Stefan leichten Vorteil. Im Endspiel übersah Stefan dann einen einfachen Zug, nachdem er die besten Gewinnaussichten in einem Läuferendspiel gehabt hätte. So gelang es seinenm Gegner gerade noch die Partie zu halten.

Trotz der zwischenzeitlichen Führung von 3:2 sah es in den restlichen drei Partien nicht so gut für die Kreuzlinger aus. Marcel Wildi stellte mit seinem letzten Zug vor der ersten Zeitkontrolle einen Bauern ein, nachdem er vorher eine sehr solide Partie gespielt hatte. Die etwas offene Königstellung seines Gegners bot ihm im Schwerfigurenendspiel jedoch noch genügend Gegenspiel. Nach Übergang ins Turmendspiel sicherte sein Freibauer das Remis.
An Brett 2 hatte Bodan am Ende einiges Glück. IM Dennis Breder kam mit Schwarz gut aus der Eröffnung heraus. Mit einem temporären Bauernopfer übernahm er die Initiative und stellte gefährliche Drohungen gegen den gegnerischen König auf. Mit einem Damenopfer hätte er seine Strategie krönen können, aber in Zeitnot konnte er die komplizierten Varianten nicht mehr berechnen. Statt dessen musste er zwei Leichtfiguren gegen einen Turm geben und im Endspiel ums Überleben kämpfen. Sein Gegner fand aber nicht gleich den richtigen Gewinnplan, und nach über fünf Stunden Spielzeit unterlief ihm ein taktischer Fehler. Dennis konnte seinen Turm gegen die beiden Leichtfiguren zurück geben. Das entstandene Bauerendspiel war dann trotz Minusbauer Remis.
In der letzten noch ausstehenden Partie an Brett 7 ging es nun noch um den Mannschaftssieg. Michael Schmid kam mit Weiss relativ schnell in eine etwas passive Stellung. Nach langer Vorbereitung öffnete sein Gegner schliesslich dann die Stellung und es sah kritisch für Michael aus. Mit seinem unermüdlichen Kampfgeist und zäher Verteidigung frustrierte er jedoch seinen Gegner. Nach über fünf Stunden Spielzeit überzog dieser dann seine Stellung und gab seinem Vorteil aus den Hand. Am Ende entstand ein Spingendspiel, in dem keiner der Spieler mehr Gewinnaussichten hatte.

Einzelergebnisse:

Bodan 1-Riehen 14½:3½
1.GM Heimann (2559)-IM Degtiarev (2386)1:0
2.IM Breder (2455)-IM Brunner (2445)½:½
3.IM Hommeles (2370)-FM Heinz (2357)½:½
4.FM Wildi (2250)-IM Wirthesohn (2301)½:½
5.FM Knödler (2256)-FM Rüfenacht (2312)½:½
6.Egle (2169)-Scherer (2287)½:½
7.Schmid (2209)-FM Riehle (2250)½:½
8.Marentini (2061)-FM Herbrechtsmeier (2235)½:½

SGM Rundenbericht auf SSB Seite


SGM 2018/19: Es geht noch schlechter

25.11.2018 (dk)

Nach einer ziemlich frustrierenden Auftaktrunde erging es den Mannschaften des SC Bodan in Runde 2 noch schlechter. In der 1.Bundesliga wurde Bodan 1 mit nur einem halben Brettpunkt von Nyon nach Hause geschickt. In der 1.Regionalliga holte Bodan 2 seinen ersten Mannschaftspunkt mit einem 3:3 auswärts gegen Weinfelden 1. Bodan 3 verlor in der 2.Regionalliga auswärts gegen Romanshorn 1 mit ½:4½ und Bodan 4 verlor in der 2.Regionalliga gar mit 0:4 gegen Sprengschach 4.

Auch in Runde 2 hatte Bodan 1 mit Aufstellungsproblemen zu kämpfen. Diese Mal ging es aber soweit, dass sich nur 6 Kreuzlinger auf den langen Weg nach Nyon am Genfer See zum Auswärtsmatch in der 1.Bundesliga machen konnten. Die Aussichten aus dem Spielsaal in einer idyllisch, direkt am Seeufer liegenden Villa waren zwar recht ansprechend, aber die Aussichten an den Brettern waren dafür ziemlich düster. Bis auf Brett 2 waren die Gastgeber an allen Bretter nominell deutlich überlegen.

An Brett 5 wurden Michael Schmid von seinem Gegner im Sprintstiel überrollt. Als Michael nur noch wenige Minuten auf der Uhr hatte, verblieb seinem Gegner noch über 1 Stunde Bedenkzeit. Das wäre allein noch nicht so schlimm gewesen, aber Michael stand auch noch ziemlich unter Druck. Als seine Königstellung bereits etwas gelockert war, zertrümmerte sein Gegner mit einem Qualitätsopfer Michaels Stellung.

An Brett 4 kam Dieter Knödler zu einem recht ungefährdeten Remis, dem einzigen halben Brettpunkt für die Thurgauer an diesem Tag. Nachdem einige Figuren und die Damen getauscht wurden, war ein recht ausgeglichenes Endspiel entstanden.

Pech hatte Bodan an Brett 2. Hier hatte IM Dennis Breder seinen Gegner aus der Eröffnung heraus überspielt. In Zeitnot fand Dennis zwischenzeitlich einmal nicht die besten Züge und musste eine Figur geben. Als Kompensation hatte er aber einige Bauern in der Brettmitte. Nachdem dann auch sein Gegner in der komplizierten Stellung einmal nicht den besten Zug fand, erreichte Dennis eine klare Gewinnstellung. Trotz 30s Zeitzuschlag für jeden Zug "gelang" es Dennis dann aber im 33.Zug seine Bedenkzeit zu überschreiten.

Auch an Brett 1 hätte für Bodan mehr drin sein können. Der Gegner von IM Alfred Weindl wählte mit Weiss eine recht ungewöhnliche Variante gegen Alfreds Sizilianische Verteidigung. Nach frühem Damentausch entstand ein ausgelichenes Endspiel. Doch nach einer Fehleinschätzung musste Alfred dann eine Qualität geben. Er hatte zwar noch einen Bauern erhalten, und man hatte zunächst den Eindruck, dass Alfred die Stellung halten könnte, aber schliesslich gaben die beiden Türme des Gegners den Ausschlag.

Ebenfalls unglücklich verlief die Partie von Marcel Wildi an Brett 3. Zunächst stand er nach der Eröffnung ziemlich unter Druck. Nach einem Fehler seines Gegener konnte Marcel sich etwas befreien und temporär sogar einen Bauern erobern. Allerdings standen in dem Endspiel mit gleichfarbigen Läufern Marcels Bauern auf der Farbe seinen Läufers. Doch anstelle ein sicheres Remis anzustreben, wollte Marcel plötzlich gewinnen. Dabei übersah er aber einige, fast studienartige Manöver seines Gegners und musste am Ende dann doch die Segel streichen.

An Brett 6 kämpfte Max Knaus aufopferungsvoll. Max stellte seine Figuren zunächst solide auf und liess den Gegner, der sich mit einer Igelstruktur aufgebaut hatte, kommen. Nach langem manövrieren öffnete sich das Zentrum und es wurden alle Zentrumsbauern und einige Figuren getauscht. Schliesslich gelang es seinem Gegner mit seinen Schwerfiguren auf die Grundreihe einzudringen, was dann auch das baldige Ende bedeutete.

Bodan 1 findet sich nun nach dieser etwas hoch ausgefallenen Niederlage zusammen mit Kirchberg am Tabellenende wieder. In Runde 3 ist Bodan 1 spielfrei und empfängt erst im neuen Jahr in Runde 4 die Gäste aus Riehen. Dann hoffentlich in einer etwas besseren Aufstellung.

Einzelergebnisse:

Nyon 1-Bodan 17½:½
1.GM Petrov (2551)-IM Weindl (2332)1:0
2.IM Joie (2391)-IM Breder (2450)1:0
3.GM Charnushevich (2490)-FM Wildi (2250)1:0
4.IM Netzer (2398)-FM Knödler (2256)½:½
5.FM Ondozi (2382)-Schmid (2209)1:0
6.IM Sermier (2383)-Knaus (2011)1:0
7.FM Prunescu (2292)- +:-
8.FM Rasch (2265)- +:-

SGM Rundenbericht auf SSB Seite


SGM 2018/19: Frustrierender Auftakt für Bodan

11.11.2018 (dk/aj)

Die erste Runde der SGM Saison 2018/19 gestaltete sich für den SC Bodan recht frustrierend. Einzig Bodan 3 hatte beim 3:2 Heimsieg gegen Flawil Grund zur Zufriedenheit. Bodan 1 wurde auswärts in Gonzen mit 1½:6½ deklassiert. Auch Bodan 2 schien beim 1:5 auswärts gegen Chur völlig überfordert. Bodan 4 verlor nur knapp mit 1½:2½ in St.Gallen.

Für Bodan 1 war klar, dass diese Saison in der 1.Bundesliga sehr schwierig werden würde. Gleich in der ersten Runde musste das Team auswärts gegen den amtierenden SGM Meister Gonzen antreten. Auch in Bestbesetzung hätte sich Bodan 1 angesichts der Kaders der Gäste kaum einen Sieg erhoffen können, aber bei Bodan fehlten gleich die ersten 5 Spieler der Mannschaftsrangliste. Obwohl auch bei den Gästen von den ersten 8 Brettern 7 Spieler aufgrund anderer Verpflichtungen fehlten, war Gonzen an jedem Brett im Schnitt immer noch knapp 200 Elo Punkte stärker besetzt als Bodan.

Zunächst begann der Mannschaftskampf für Bodan recht günstig. Weil er sich mit der Adresse des Spiellokals in Mels vertan hatte, kam IM V.Atlas mehr als 40 Minuten zu spät. Bodan 1 ging damit bereits nach 30 Minuten mit einem kampflosen Punkt an Brett 1 in Führung.
Auch an Brett 6 wären die Thurgauer fast mit einem kampflosen Punkt beschenkt worden, aber hier schaffte es der Gegner von Marcel Marentini gerade noch 2 Minuten vor Ablauf der Karenzzeit im Spielsaal zu erscheinen.

Nach einer selten gespielten Eröffnung kam es an Brett 4 zu einem frühen Damentausch. Stefan Egle hatte mit Weiss einen Bauern geopfert, konnte aber seine Initiative nicht aufrecht erhalten. Schliesslich konsoliderte sich sein Gegner und am Ende gaben dann zwei Mehrbauern den Ausschlag für den Gegner.
An Brett 3 kam Dieter Knödler mit Schwarz zunächst ganz gut ins Spiel, aber kurz nach der Eröffnung unterlief ihm bereits ein ernster Fehler, nach dem seine Stellung kritisch wurde. Mit einigen taktischen Scharmützeln konnte Dieter die Partie noch einige Züge weiter schleppen, aber schliesslich verlor er nach einem weiteren groben Fehler eine Qualität und damit die Partie.
Auch an Brett 8 muss Florian Johne schliesslich die Segel streichen. Nach frühem Damentausch hatte Florian mit Weiß zwar zunächst den Vorteil des Läuferpaars, aber sein Bauernstellung am Damenflügel war kompromitiert. Florian gelang es leider nicht aus dem Läuferpaar Nutzen zu ziehen und am Ende sah er zu spät, dass eine von ihm eingeleitete Kombination nicht funktionierte.

Marcel Marentini konnte an Brett 6 aus seinem Zeitvorteil zu Begin der Partie keinen Nutzen ziehen. Sein Gegner war wohl mit den Feinheiten der Eröffnung bestens vertraut. Plötzlich entfalteten die schwarzen Figuren im Endspiel unerwartete Aktivität, dem Marcel nichts entgegen setzen konnte.
Trotz energischer Gegenwehr musste auch Max Knaus an Brett 7 schliesslich seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Max stand von Begin an unter Druck. Zwischenzetlich war zu befürchten, dass Max auf der langen Diagonalen schnell matt gesetzt werden würde. Es gelang ihm aber das Schlimmste zu verhindern und sich in ein Endspiel mit einem Bauern weniger zu flüchten. Vielleicht hätte er hier noch Remischancen gehabt, aber noch weiteren Ungenauigkeiten konnte er die Partie dann nicht mehr halten.

Etwas Pech hatte Bodan an Brett 2. Hier spielte Marcel Wildi eine gute Partie. In einer spannungsgeladenen Stellung mit entgegengesetzten Rochaden versuchte zunächst IM Henrichs mit Schwarz die Initiative zu ergreifen. Marcel spielte verteidigte sich umsichtig. Als dann sein Gegner etwas zu forsch vorrückte und auch noch in Zeitnot geriet, übernahm Marcel die Inititive. Aber gerade als er mit einem ausgezeichnten Zug fast schon auf Gewinn stand, bot Marcel aus nicht ganz erklärlichen Gründen Remis an, was sein Gegner natürlich gerne akzeptierte.
Schliesslich ging dann auch noch die Partie von Michael Schmid an Brett 5 verloren. Michael stand in einer Königsindischen Verteidigung zwar solide, könnte aber keine eigenen Aktivitäten entwickeln. Sein junger Gegner überstürtzte nichts, liess keinerlei Gegenspiel zu und schnürte Michael's Figuren immer mehr ein, bis nach über 4h Spielzeit Michael in eine Zugwangstellung geriet und aufgeben musste.

Einzelergebnisse:

Gonzen 1-Bodan 16½:1½
1.IM V.Atlas (2456)-IM Weindl (2332)-:+
2.IM Henrichs (2502)-FM Wildi (2250)½:½
3.IM Fröwis (2419)-FM Knödler (2256)1:0
4.IM Lötscher (2415)-Egle (2169)1:0
5.FM Tuncer (2317)-Schmid (2209)1:0
6.FM Bänziger (2345)-Marentini (2061)1:0
7.FM Räber (2251)-Knaus (2011)1:0
8.Neuberger (2246)-Johne (2066)1:0

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(aj) Bodan 3 empfing in der ersten Runde die Gäste aus Flawil. Leider begann es denkbar ungünstig für die Kreuzlinger: Der Bodanese an Brett 4 fehlte unentschuldigt und somit stand es nach 30 minütiger Karenzzeit bereits 0:1. Kurz darauf musste Erhard Krämer am ersten Brett gegen seinen stärkeren Gegner die Segel streichen. Erhard fand leider nie richtig in die Partie und musste sich von Anfang an gegen die Angriffszüge seines Gegenübers erwehren. Nachdem er eine Qualität verlor und der Verlust einer weiteren Leichtfigur kurz bevorstand, musste der Bodanese aufgeben.
Am zweiten Brett konnte sich Andreas Job eine leicht vorteilhafte Stellung gegen seinen um 160 Elo-Punkte stärkeren Gegner erarbeiten. Da Andreas keinen Gewinnweg fand, bot er seinem Kontrahenten Remis an. Dieser lehnte es jedoch überraschenderweise ab, obwohl dies für Flawil bereits einen Mannschaftspunkt gesichert hätte. Und es kam, wie es in solchen Situationen öfters vorkommt: Sechs Züge später konnte Andreas, nach einem groben Fehler seines Gegenübers, die Partie sogar gewinnen und damit auf 1:2 verkürzen.
An Brett 5 kam der Flawiler in extreme Zeitnot. Bis dahin war die Partie zwischen ihm und Heinz Aklin ausgeglichen. Dann aber unterliefen dem Gegner einige Fehler nacheinander, was wohl dem Mangel an Bedenkzeit geschuldet war, und Heinz stand am Ende mit einem kompletten Turm mehr da. Dies bedeutete den 2:2 Ausgleich.
Nun hing alles von der Partie an Brett 3 ab. Michael Norgauer hatte zu diesem Zeitpunkt ein ausgeglichenes Endspiel erreicht. Jeder Spieler hatte je einen Springer und sechs Bauern. Michael wollte sich allerdings nicht mit einem Remis zufrieden geben und konnte durch phantasievolle Spinger-Manöver einen Freibauern bilden, der schlussendlich zum Sieg führte.
Damit konnte Bodan 3 die starke Mannschaft aus Flawil überraschend mit 3:2 bezwingen. Und das obwohl man nur zu Viert angetreten war.